Tallack, Malachy: Das Tal in der Mitte der Welt

Diese völlig ruhig und unaufgeregt erzählte, aber dennoch packende Geschichte spielt in einem kleinen Dorf auf einer abgelegenen schottischen Shetland-Insel.

Es ist ein Dorf aus wenigen Häusern in einem kargen Tal.

Handlung oder gar Action ist hier nicht das Vordergründige, es geht vielmehr um die wenigen Bewohner, ihre Innenwelten und ihren Alltag.

„Das Tal in der Mitte der Welt“ ist ein Roman über das Menschliche und Zwischenmenschliche und es ist ein Roman zum Abtauchen und Entschleunigen.

Malachy Tallack, der selbst in Shetland aufgewachsen ist, überraschte mich mit einem wunderbaren, leisen und atmosphärischen Roman, der 2018 auf der Shortlist des Highland Book Prize stand und für den Royal Society of Literature Ondaatje Prize nominiert wurde.

Es machte mir große Freude, in die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen einzutauchen und die sympathischen und z. T. schrulligen Protagonisten in all ihrer Individualität und Vielschichtigkeit kennenzulernen und zu begleiten.

Große Leseempfehlung!

5/5⭐️

🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

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